Der Kern der Frage ist nicht, ob KI ein Helfer ist. Als Helfer im Studio, ja, geschenkt. Der Kern ist, ob eine Plattform ein Archiv oder ein Lebensraum ist. Archive füllen ist harmlos, Lebensräume verändern ist nicht harmlos. Unbegrenzte Auswahl klingt gut, aber Aufmerksamkeit ist der knappe Rohstoff, und wer kennt schon einen Lieblingssong aus einer Million austauschbarer Tracks? Was mich am meisten überzeugt: schiere Menge verdrängt nicht durch Qualität, sondern durch Masse. Das Werkzeug darf bleiben. Aber es braucht eine Tür, keinen offenen Kanal.